Verband des Deutschen Drechsler- und Holzspielzeugmacherhandwerks e.V

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Ausstellerinformationen

Adresse

Fürther Freiheit 6
90762 Fürth
Deutschland
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Kontakt

Unternehmensprofil

Der Drechsler ist ein Handwerker, Industriearbeiter oder Kunsthandwerker, der den Beruf des Drechslers handwerklich erlernt hat. Er verarbeitet vorrangig Holz, aber auch Horn, Elfenbein, Bernstein, Alabaster, Serpentin, Plexiglas und andere Kunststoffe.

Die korrekte Berufsbezeichnung ist Drechsler (Elfenbeinschnitzer) und Holzspielzeug -macher.
Die Tätigkeit wird im Drechslerhandwerk „Drehen“ genannt. Die wichtigste Maschine ist die Drehbank und die wichtigsten Handwerkzeuge die Dreheisen. Der Drechsler stellt gedrehte Einzelelemente (z.B. Treppenstäbe, Schalen, Dosen...) sowie komplexe Artikel her (so beispielsweise Treppengeländer, Tische, Schemel, Garderobenständer...), die sich aus vielen Einzelteilen zusammensetzen können. Oder sie stellen Kunsthandwerk her und bestücken Ausstellungen und bereichern Galerien mit Unikaten.

Er nutzt dabei traditionelle Technik und Handwerkzeuge bis hin zu computergesteuerten CNC -Vollautomaten.

Im Beruf des Drechslers gibt es verschiedene seltene Fachrichtungen, wie zum Beispiel:
• Reifendreher
• Bernsteindrechsler
• Horndrechsler
• Elfenbeindrechsler

Im Normalfall wird jedoch Holz verarbeitet.

Die heutigen Betriebe weisen äußerst unterschiedliche Produktionsspektren auf und reichen im Extremfall vom Einmann-Betrieb, in dem vorrangig mit der Hand gedreht wird bis zur industriellen Drechslerei, in der ausschließlich vollautomatisch produziert wird.

In Deutschland ist der Drechslerberuf ein Ausbildungsberuf im Handwerk mit einer dreijährigen Ausbildung. Eine Weiterbildung zum Drechslermeister (Meisterpflicht) ist möglich. Die auf den Drechslerberuf spezialisierten Berufsschulen befinden sich in Bad Kissingen, in Seiffen/Erzgeb. und Michelstadt. Das Drechslerhandwerk wurde im Zuge der Handwerksnovellierung 2003 in die Anlage B1 der Handwerksordnung verlegt.

Seit dem 01. Januar 2020 gehört das Drechslerhandwerk durch eine erneute Reform der Handwerksordnung nun wieder in die Anlage A, was bedeutet, dass Betriebe die nach dieser Zeit gegründet werden, wieder eine Meisterausbildung nachweisen müssen. Im Jahr 2019 wurde das Drechsler – und Holzspielzeugmacherhandwerk in das bundesweite Immaterielle Kulturerbe aufgenommen.

Viele Drechslereien sind in Innungen organisiert. Diese kann es je nach Anzahl der Betriebe für eine Stadt, für eine Region oder auch für ein Bundesland geben. Bundesweit sind Drechslereien im Verband des Deutschen Drechsler- und Holzspielzeugmacherhandwerks e.V. organisiert. Dem Drechslerberuf zugeordnet werden der Holzspielzeugmacher, sowie der Elfenbeinschnitzer.

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